Als ob die Schweiz vor dem Grenzübertritt ins nördliche Nachbarland nochmals ihre ganze Kraft und Schönheit demonstrieren müsste, erscheint auf der Zugreise nach Schaffhausen plötzlich der Rheinfall, grösster Wasserfall Europas, Wahrzeichen des Kantons Schaffhausen, endlos spritzend und tobend auf 150 Meter Breite und 23 Meter Tiefe.
«Heidernei!», ruft der Schaffhauser bei einem solch prächtigen Anblick. Und er sagt dasselbe Wort, diesmal mit einer anderen Miene, wenn der Besucher die Eigenart des Kantons auf den Rheinfall reduziert. Tatsächlich hat die schweizerische Exklave auf süddeutschem Boden mehr zu bieten als ein nasses Naturschauspiel. Der kleine Kanton mit 74 372 Einwohn ...