Herr Schiltknecht, was war Ihr erster Gedanke, als Sie in der Weltwoche lasen, dass Ex-Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand auf seinem Privatkonto Währungs- und Aktiengeschäfte tätigte, parallel zu oder unmittelbar vor brisanten Entscheiden der SNB?
Die Nachricht überraschte mich in Neuseeland. Ich war bestürzt. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass so etwas überhaupt stattfinden kann. Es ist eine alte Regel der Notenbanken, dass Leute, die über Inside-Informationen verfügen, einfach keine Transaktionen im Währungsbereich oder in anderen Finanzmärkten tätigen dürfen. Diese Bereiche stehen in direkter Abhängigkeit der Nationalbankpolitik.
Noch immer gib ...