Susanne Abbuehl, 43, halb Schweizerin, halb Holländerin, in Bern geboren und im Haag ausgebildet, ist eine Künstlerin, die ihre Zeichen mit Bedacht setzt. Sie bedeuten etwas, im Zweifelsfall nicht weniger als die Welt. Es verwundert nicht, dass sie als Sängerin in ihren Liedern zu Texten greift, die alle auch als Lyrik abendfüllend sind. Allein, wer setzt sich heute hin und horcht Gedichten von Emily Dickinson, Emily Brontë, Sara Teasdale nach? Oder einem Text von Wallace Stevens, dem das Kunststück gelang, die Existenz des Vizepräsidenten einer amerikanischen Versicherungsgesellschaft mit der eines bedeutenden Lyrikers unter einen Hut zu bringen? Einer seiner Texte beginnt so: «In ...