Letzte Woche lud Radiopionier Roger Schawinski zur grossen Party, nachdem ihm sein Duzfreund Moritz Leuenberger (SP) erwartungsgemäss eine staatliche Sendelizenz für den Erwachsenenkanal Radio 1 erteilt hatte. Der angeblich urliberale Funkbefreier und SP-Wähler Schawinski, der sich als eine Art Spartakus der Schweizer Medienszene inszeniert, feierte den Gnadenakt ausgelassen bis tief in die Nacht. Peinlich, denn Schawinski forderte sein Leben lang den behördlichen Monopolanspruch heraus. Der Radiomacher demonstrierte eindrücklich, dass ihm die Prinzipien, auf die er sich beruft, nichts wert sind. In Genf und Zürich wurden zwei äusserst beliebte, am Markt erfolgreiche Sender durch Leue ...