Nicht die Kinder sind verpflichtet, für ihre Eltern etwas zur Seite zu legen, sondern umgekehrt die Eltern für die Kinder (2. Korinther 12, 14). – Diesen Satz hat Paulus als Vergleich eingefügt, um zu zeigen, wie sehr er gegenüber der Gemeinde in der Pflicht steht. Sein Verhältnis zu ihr ist ähnlich wie dasjenige zwischen Eltern und Kindern. Dort stehen die Eltern in der Bringschuld. Eine entsprechende Regel kennt übrigens auch der Konfuzianismus. Ausnahmen können vorkommen, wenn etwa eine Generation wegen Kriegen oder Naturkatastrophen vor einem Trümmerhaufen steht. Dann ist es an den Jungen, sie in ihren alten Tagen zu versorgen.
Meine Generation in der westlichen Welt ist plu ...