Sein Deutsch müsste man «Oxford-Deutsch» nennen. So angenehm, klug, elegant, präzise und niemals laut ist es und wie durch ein alchemistisches Wunder von allen (teutonischen) Schadstoffen befreit.
Prinz Asserate, Autor des Bestsellers «Manieren» und fürstlicher Spross aus dem letzten Kaiserhaus Äthiopiens, vereinigt lange schon Verpöntes in sich: Seelenadel mit erstklassiger Garderobe, umfassendes Wissen und Intellekt mit exquisiten Umgangsformen, Doktorgrad mit taktvoller Liebenswürdigkeit.«Wo die Vulgarität herrscht, ist die Nacht, in der niemand mehr wirken kann.» Wer das sagt und sich dabei so entschieden für die Menschenrechte in Afrika einsetzt, den muss man ernst nehmen ...