Michel Zen-Ruffinen, 43, ist ein ehrgeiziger Mensch. Vater dreier Knaben, Hauptmann in der Armee, studierter Jurist, jüngster Schiedsrichter in der Nationalliga A aller Zeiten. Die steile Laufbahn als Fifa-Schiedsrichter hat er nach zwei Jahren zugunsten einer noch steileren Karriere beim Weltfussballverband Fifa aufgegeben. Im mächtigen Sportverband arbeitete er sich innerhalb von zwölf Jahren vom Praktikanten zum zweithöchsten Funktionsträger hinauf. Seit der Wahl seines Förderers Sepp Blatter vor vier Jahren zum Präsidenten ist Zen-Ruffinen Generalsekretär des Weltfussballverbandes.
Bis vergangene Woche nannte Blatter den gross gewachsenen Zen-Ruffinen gönnerhaft seinen «Ziehsoh ...