Nach dem ersten Anruf eines besorgten Kunden Ende November machte sich Lorenza ÂBernasconi noch keine Sorgen. Erst ein paar Tage später, als das Telefon immer häufiger in der gleichen Angelegenheit klingelte, realisierte die Chief Financial Officer des Gruppo Sicurezza zwei Dinge: erstens, dass die italienischen Behörden neue bürokratische Hürden ersonnen haben, die zweitens massive Auswirkungen auf ihr Unternehmen haben. «Diverse italienische Kunden stornierten die Aufträge», gibt Bernasconi unumwunden zu. Alle hätten das Gleiche erzählt. Die italienischen Behörden kassierten neuerdings alle drei Monate 300 Euro für die Bearbeitung von Unterlagen, welche die italienischen Kund ...