Es ist eine Protestbewegung, wie sie die Schweizerische Eidgenossenschaft noch nicht erlebt hat. Bei der Oberzolldirektion der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) gehen pro Arbeitstag gegen 150 Einsprachen ein. Monatlich sind es 3000 bis 3500. Die Gesamtzahl der deponierten Widerstandsschreiben beziffert die Behörde mittlerweile auf 70 000. «Das ist einmalig in der Geschichte der Bundesverwaltung», sagt Hans-Peter Wirth, Sektionschef in der zuständigen Abteilung.
Absender der Einsprachen sind Lastwagenunternehmer und Fuhrhalter, in ihrer grossen Mehrheit kleine und mittelständische Betriebe. Sie wehren sich gegen die Anfang letzten Jahres in Kraft gesetzte Erhöhung der Leistungsabh ...