Alle waren sie da. Die Verleger Hans Heinrich Coninx (Tages-Anzeiger), Charles von Graffenried (Berner Zeitung), Peter Wanner (Mittelland-Zeitung), Matthias Hagemann (Basler Zeitung), Hanspeter Lebrument (Südostschweiz) und sogar Michael Ringier, der sich anschickt, in Springer-Sphären abzuheben. Über 400 Personen besuchten vergangene Woche den Kongress der Schweizer Verleger in St. Moritz, um zu sprechen und besprochen zu werden. In Festreden sorgten sie sich um die Glaubwürdigkeit der Medien, betonten, wie wichtig Qualität im Journalismus sei. Was sie aber wirklich beschäftigte, ist die Ahnung, dass die Wirtschaftsflaute anhalten und wohl zu einer weiteren Pressekonzentration führen ...