Der überraschende Abgang des UBS-Konzernchefs Oswald Grübel nach dem Milliardenbetrug eines Londoner Investmentbank-Angestellten lässt Spekulationen ins Kraut schiessen. Noch vor Wochenfrist erweckte Grübel den Eindruck, er werde auch diese Krise mit der ihm eigenen sturmerprobten Zähigkeit durchkämpfen. Dann gab die Grossbank am letzten Samstag den Rücktritt des Ostdeutschen bekannt, der die UBS mit einem spektakulären Turnaround aus ihrer schwersten Krise geführt und stabilisiert hatte. Grübel war so erfolgreich, dass die UBS sogar den Zwei-Milliarden-Betrugsverlust aus England verdauen wird. Sein interimistischer Nachfolger Sergio Ermotti übernimmt ein Schlachtschiff unter Feu ...