Die Affäre um den mutmasslichen Terroristen Mohammed Achraf zwingt Justizminister Christoph Blocher, seine Terrorabwehr grundsätzlich zu überdenken. Es stellen sich zwei Hauptfragen. Erstens: Haben die Schweizer Nachrichtendienste bisher die Gefahr von Terroraktivitäten im Land unterschätzt? Zweitens: Arbeiten die verschiedenen Geheimdienstagenten und Bundespolizisten in der heutigen Struktur effizient zusammen?
Die Schweiz ist auf die Terrorgefahr nicht vorbereitet, ist ein früherer Geheimdienstoffi-zier überzeugt. «Offenbar ist der Leidensdruck immer noch zu klein, um wirkungsvoll gegen Terroristen aufzurüsten», warnt der Mann. «Wir sind es eben nicht gewohnt, das Undenkbare zu ...