Die amerikanische Fotografin Elizabeth Heyert erfuhr durch einen Zeitungsartikel von Isaiah Owens’ Bestattungsinstitut in Harlem. Owens organisiert Abdankungen in der Tradition schwarzer Südstaaten-Baptisten, die den Tod dem Eintritt ins Paradies gleichsetzen. Sie bezeichnen den Tod als «Going to the party» – als an die Party gehn. Darum werden die Toten in ihren schönsten Kleidern, mit ihrem besten Schmuck aufgebahrt, als wären sie auf dem Weg an ein Fest. Um den gewünschten friedvoll-feierlichen Anblick zu erzielen, bedarf es allerdings einiger Kunstgriffe. Hier setzt die Arbeit von Isaiah Owens an, der sich als Bestattungskosmetiker bezeichnet. Er kennt die Kniffe, die einen aus ...