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Schlagseite statt Vielfalt

Das Schweizer Fernsehen muss «umfassend, vielfältig und sachgerecht» informieren. Eine detaillierte Analyse der vergangenen zwei Jahre belegt nun aber: Die vier wichtigsten SF-Informationssendungen berichten einseitig und einfältig.
Beim Fernsehen ist es wie beim Fussball: Beinahe die ganze Nation diskutiert mit — und ­jeder weiss, wie man es besser machen müsste. Bei SF klagen vor allem auch die Politiker: FDP und CVP fühlen sich chronisch vernachlässigt. «Wir hatten den Eindruck, dass die Pol-Parteien mehr erwähnt werden», kommentierte FDP-Präsident Fulvio Pelli am letzten Sonntag eine Studie des Bundesamts für Kommunikation (Bakom), die belegen soll, dass die Mitteparteien «zu kurz» kämen. Doch beschränkte sich die von der Sonntagszeitung veröffentlichte Bakom-Untersuchung nur auf Stichproben einzelner Wochen. Wie aber ist die SF-Berichterstattung zu beurteilen, wenn sie permanent während mehrerer ...
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