Seit mehr als zehn Jahren leistet sich die Uno in der sogenannten Demokratischen Republik Kongo eine Fehlleistung nach der andern. Jüngster Misserfolg war der Freispruch des kongolesischen Kriegsfürsten Mathieu Ngudjolo vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag. Vorgeworfen wurden dem ehemaligen Krankenpfleger Kriegsverbrechen wie die Rekrutierung von Kindersoldaten und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, begangen als Chef einer Miliz der Lendu-Ethnie im Nordosten von Kongo im Jahr 2003.
Leopardenfell am Handgelenk
Unbestritten blieb dabei allerdings, dass Ngudjolo Anführer einer blutrünstigen Truppe war, die damals die rivalisierende Volksgruppe der Hema massakrier ...