Es geschah im Dunkel der Nacht auf den 11. März. Unbekannte schlugen die Seitenscheibe von Ernst Kühnes Renault ein und stahlen die Handtasche, welche seine Ehefrau im Wagen gelassen hatte: 400 Franken waren drin, der Schaden am Glas belief sich auf 480 Franken. «Unsere Welt ist offenbar nicht mehr so heil, wie sie mal war», sagt Kühne, der im Gemeinderat von Vilters-Wangs SG für Sicherheit und Infrastruktur verantwortlich ist.
Als Kühne am Morgen die Polizei alarmierte, erfuhr er, dass er nicht das einzige Opfer im Ort war. Vilters, ein 2000-Seelen-Dorf am Fuss des Pizol, war in dieser Nacht Ziel eines regelrechten Raubzugs geworden. Auch aus siebzehn anderen Autos und drei Häu ...