So kannten wir die Musikindustrie: eine stolze Branche, die seit Ende der Sixties die regulierte Massenabgabe ausgewählter Künstler organisierte und sich als Herz der Musikwelt sah. Heute meldet sich, einzeln und verschämt, eine um die andere Mitarbeiterin ab: «Hallo an alle, meine Zeit bei EMI/Sony/Warner etc. ist abgelaufen, wer mir einen Tipp weiss...» Traurig. Tragisch. Was geschah?
Irgendwie passierte, ganz ausser Programm, das Ding namens Internet. Wo digitalisierbare Wertsachen zirkulieren, Texte, Fotos, Filme, Software und Information. Auch Musiker sind vollfroh, dass dank Internet eine Unzahl Unbekannter mit umgeschnalltem iPod im Tram sitzen und ihre Songs summen.Andernorts kr ...