Muss Dominique Strauss-Kahn zurücktreten, würde dies für den geschäftsführenden Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) den Verlust seines steuerfreien 400 000-Dollar-Jobs samt First-Class-Flügen und der Aussicht auf die besten gebührenfinanzierten Hoteladressen der Welt bedeuten. Für den IWF jedoch, seit der Gründung 1946 eine amerikanisch-europäisch dominierte Veranstaltung, führte ein Rücktritt Strauss-Kahns zum Paradigmenwechsel. Traditionell war der Chef bislang stets ein Europäer, die Nummer zwei ein Amerikaner, aber dies wird nach Strauss-Kahn wohl nicht mehr lange so sein. Bereits hat China, Turbo des Welthandels mit den grössten Dollarreserven, erklärt ...