Neulich machte die SP Schlagzeilen mit «Quoten» in den Schulen. «50 Prozent Ausländer pro Klasse sind genug!» Prompt fühlten sich die Genossen falsch verstanden, und inzwischen hat die Parteileitung ein Migrationspapier offiziell verabschiedet, das exakt das Gegenteil propagiert. Keine Quoten für niemand. Keine Unterscheidung zwischen EU-Ausländern und übrigen Ausländern. Freier Zugang für alle zum Arbeitsmarkt Schweiz.
«Schleusen auf!», könnte der Blick titeln, wenn der Blick die SP nicht schonen wollte. Aber sogar die politische Konkurrenz bleibt seltsam still. Als wäre die Legalisierung aller Sans-Papiers, von der SP Schweiz vorige Woche gefordert, die normalste Sache der W ...