Das Wimbledon-Finale 2019 war mit einer Spielzeit von 4 Stunden und 57 Minuten das längste in der Geschichte des traditionsreichsten Tennisturniers – und das denkwürdigste. Roger Federer war der bessere Rasenspieler, Novak Djokovic der mental stärkere: Er gewann auf dem Weg zum Sieg drei Tiebreaks, wehrte zwei Matchbälle ab – und trotzte dem Publikum, das Everybody’s Darling siegen sehen wollte und nicht eine serbische Kampfmaschine.
Schlicht der Beste
...