Echter Porno führt in einen Bereich, den niemand kennen will. Er verführt zunächst mit glatten Oberflächenbildern, zuletzt lehrt er uns das Fürchten vor uns selbst. De Sade und Pasolini haben das vorgemacht. Nur selten sieht man im Kommerz-Porno beklemmende Szenen wie in einer dreizehneinhalbminütigen Szene von Laetitia mit Rocco Siffredi, wo zuletzt Speichel in anale Tiefen gespuckt wird und sich Laetitias Augen verdrehen. Aus Lust? Aus Schmerz? Kürzlich sass sie im neu eröffneten «Mascotte» neben TV-Denkfalte Patrick Frey und einem grandiosen Beat Schlatter und las ein Porno-Skript. Die Runde distanzierte sich mit jedem «Ah» und «Oh» von dem, was Porno sein kann. Hier schrump ...