Jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Kurz bevor Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf (BDP) das Justizdepartement fluchtartig verlässt, kommen neue Fakten über die Schweizer Asylmisere an den Tag. Bekannt ist, dass die Zahl der Asylgesuche nach der Abwahl Christoph Blochers (SVP) in die Höhe schnellte. Der Vorgänger Widmer-Schlumpfs hatte die Anzahl der Gesuche halbiert (von 21 759 im Jahr 2003 auf 10 844 im Jahr 2007). Nach Blochers Abgang hielt sofort wieder der alte Schlendrian Einzug. Innert Jahresfrist stieg die Zahl der Gesuche um 50 Prozent auf 16 606. Auf diesem hohen Niveau pendelte sie sich ein.
Widmer-Schlumpf war als verantwortliche Bundesrätin nicht untätig: Rastlos drehte ...