Die Meldung vom vergangenen Frühjahr verwunderte zwar, schreckte aber niemand sonderlich auf: Zwei Jungbären im Berner Bärengraben haben keine Namen mehr erhalten, sondern die Nummern «3» und «4». Damit sollen die beiden Bären nicht «vermenschlicht» werden, erklärte der Parkdirektor. Spöttisches Gelächter war keines zu vernehmen, Widerspruch schon gar nicht. Ein solcher wäre vielleicht auch ausgeblieben, wenn besorgte Gleichstellungsbeauftragte gefordert hätten, die Vornamen Urs, Leo und Wolfgang zu meiden, weil die Würde des Tieres unter diesen Anleihen aus der Natur leiden könnte.
Es braucht schon die absonderliche Idee aus dem Bundeshaus, wonach Grosseltern für die Pfleg ...