Kaum jemand hätte gedacht, dass der Pharmakonzern Merck würde büssen müssen, weil Vioxx nicht nur Schmerzen lindert, sondern auch Herzinfarkte begünstigt – zu schlecht beweisbar schien der Zusammenhang von Pillenschlucken und Tod. Nun herrscht Katzenjammer einerseits und wuchern Begehrlichkeiten andrerseits: Über 4000 Kläger brennen nach der ersten Verurteilung Mercks in der vergangenen Woche darauf, ebenfalls Genugtuung zu erfahren. Darunter auch einige Schweizer.
Sie haben allen Grund, optimistisch zu sein, glaubt der Zürcher Wirtschaftsanwalt Daniel Fischer, der 30 Kläger vertritt: «Die Schleusen sind geöffnet.» Dafür spricht auch: Der Verstorbene war zwar Marathonläufer, ...