Im «Geleitwort» zur Hagiografie über Christophe Keckeis hatte Verteidigungsminister Samuel Schmid noch gelobhudelt: «Mein Vertrauen ist nicht enttäuscht worden, in keinem Zeitpunkt in diesen fünf Jahren engster Zusammenarbeit.» Nun stellt der Bundesrat seinen Chef der Armee in den Regen. Der Windfahnenentscheid des wankelmütigen Verteidigungsministers, die Keckeis-Huldigung im Offizierskorps nicht verteilen zu lassen und die 100000 Steuerfranken für den Kauf von 5000 Büchern einzufrieren, hat Konsequenzen für ein anderes, allerdings sehr kritisches Armee-Buch, das am Samstag vorgestellt wird. Ermutigt durch die geplante militärische Bücherabgabe durch Keckeis und dessen Entourag ...