Es sind Kindheitserinnerungen, die sich tief in das Gedächtnis eingraben. Unauslöschlich das Bild der leicht geöffneten Kinderzimmertüre im heimischen Heerbrugg, durch den Spalt dringen Klänge von Chopin, und am Klavier sitzt Mutter Adda. Sie, die Musische, ist der emotionale Fixstern der Familie Schmidheiny. Eine Fotografie aus dem Jahre 1990 zeigt einen lächelnden Stephan Schmidheiny, die rechte Hand zärtlich ruhend auf der Schulter seiner Mutter, und Adda trägt das schwarze, gelockte Haar gebändigt, über dem linken Ohr steckt eine kleine Rose, das Gesicht ungeschminkt wie ihr direkter Blick in die Linse. Der Schnappschuss strahlt Intimität aus, eine Wesensverwandtschaft auch zw ...