«Schmucktrends sind relativ kurzlebig»
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«Schmucktrends sind relativ kurzlebig»
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Im Gespräch

«Schmucktrends sind relativ kurzlebig»

Thomas Frieden ist Besitzer der Frieden AG Creative Design in Thun, eines der grössten Schweizer Schmuckhersteller. Mit Diamanten und diebischen Elstern kennt er sich aus.
Seit wann stellt Ihre Firma Schmuck her? Seit 1898. Mein Grossvater, Emil Frieden, begann in Langnau mit einem kleinen Geschäft, das ausschliesslich Silberschmuck fertigte, und zwar Trachtenschmuck beziehungsweise Filigran-Silberschmuck sowie Silberknäufe für Spazierstöcke. 1907 zog er nach Bern und 1909 nach Thun, wo mein Vater und mein Onkel den Betrieb weiterführten. 1934, nach der Weltwirtschaftskrise, haben wir erstmals Goldschmuck hergestellt, dank eines Auftrags von Juwelier Meister in Zürich. Wen beliefern Sie? 80 bis 90 Prozent der führenden Schweizer Uhren- und Bijouteriegeschäfte zählen zu unsern Kunden. Rund 80 Umsatzprozente entfallen aufs Inland, etwa 20 Prozent erziel ...
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