Wäre die Fotografie als Farbfotografie erfunden worden, wer hätte je Schwarzweiss vermisst? Dabei sah es für die Farbe lange düster aus. «Amateur!», schrie die Kritik, und «Vulgär!», blökte das Publikum, als 1976 die erste Ausstellung von Farbbildern die Welt erschütterte – die Werke von William Eggleston im MoMa New York. Keinen Penny wollte man darauf wetten, dass die bunten Blätter irgendwann irgendwer mit Kunst in Verbindung bringen würde. Beiläufig und profan, wie sie waren.
Beiläufig und profan, wie sie sind! Und den Beginn markierten einer neuen Epoche in der bildenden Kunst. Heute zählen Eggleston sowie Stephen Shore und Joel Meyerowitz zu den Pionieren der moderne ...