Der kürzlich veröffentlichte Jahresbericht der SRG-Ombudsstelle ist vielleicht die wehleidigste Schweizer Publikation, seit «Arena»-Moderator Sandro Brotz im Frühling 2021 per Tweet seine kurzzeitige Social-Media-Pause bekanntmachte («Zu viel Hass im Netz»). Die beiden Ombudsleute, Esther Girsberger und Kurt Schöbi, teilen dem Land ihren Schmerz mit. Manchmal, schreiben sie, möchten sie einfach nur den «Bettel hinschmeissen». Weil da draussen, da gibt es Menschen, die ihnen «rein ideologisch begründete Eingaben» zuschicken. Die müssen sie dann abarbeiten, die Frau Girsberger und der Herr Schöbi. Oftmals seien die Vorwürfe «abstrus, unflätig oder willkürlich». ...