Wie lange braucht man, um ein Jahr zu vergessen? Bis es hinabgesunken ist in das Verlies der Erinnerung, dorthin, wo sich zeitloser Staub darüberlegt? Eine Jahreszeit? Ein Jahr? Ein Moment des grenzenlosen Glücks? Eine Ewigkeit?
Ich will es vergessen, dieses Jahr, das vergangen ist und doch noch nicht gehen will. Dieses Jahr, dessen Melodie ein sich stets wiederholendes Adagio war, jeder Ton ein Wehklagen und durchsetzt von den tiefen Celloklängen des Weltschmerzes, und nur ganz selten klang die Hoffnung.
Sterne, Farben, Kirchenglocken.
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