Im Hans- Trudel-Haus in Baden herrschte vergangene Woche Grossandrang. Auf dem Programm stand die Eröffnung der Ausstellung von Guido Nussbaum, und als Gastredner angesagt war kein Geringerer als Jean-Christophe Ammann. Nussbaum gehört zu den bekannten Unbekannten der Schweizer Kunst. Obwohl er selten ausstellt und nur etwa alle zehn Jahre gross in Erscheinung tritt – 1987 in der Kunsthalle Basel und 1997 im Aargauer Kunsthaus –, kann er auf eine eingeschworene Fangemeinde zählen.
Der 56-Jährige ist eine geheime Autorität. Nicht nur was sein Werk, sondern auch was seine öffentlichen Auftritte betrifft. Er ist ein unermüdlicher Kämpfer, dessen wirkungsvollste Waffe eine bis an die ...