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Ignazio Cassis

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Bundesrat Ignazio Cassis ist überzeugt, dass die Kritik am Rahmenabkommen vor allem ein Kommunikationsproblem ist. Heimlich plant er eine Offensive.
Die Schweizer würden ein institutionelles Rahmenabkommen nur unterzeichnen, wenn es sich für die Eidgenossenschaft lohnt, predigte der neue Aussenminister Ignazio Cassis in den vergangenen Tagen. Das beeindruckte sogar die Basler Zeitung: Da sage ein Bundesrat endlich einmal, dass auch ein ­Scheitern am Verhandlungstisch in Kauf zu nehmen sei, dass eine Nulllösung einkalkuliert werden müsse, schrieb das Blatt nach dem 100-Tage-Auftritt von Cassis in Lugano. Aber heimlich stellen der FDP-Bundesrat und sein neuer Staatssekretär für europäische Angelegenheiten, Roberto Balzaretti, die Weichen bereits in eine Richtung, als stehe von vornherein fest, dass di ...
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