Jedes Mal vor einem Abstimmungssonntag Âbeschleicht Nicolas Bideau ein ganz eigener Nervenkitzel, der nichts mit persönlichen poÂlitischen Präferenzen zu tun hat. Vielmehr ist es so, dass der Ausgang des Votums oft direkt Einfluss darauf hat, ob seine Arbeit demnächst einfacher oder komplizierter werden wird.
Bideau verkauft die Schweiz, besser gesagt: ihr Image, im Ausland, und zuweilen macht ihm eben der Souverän einen Strich durch seine Bemühungen. In den letzten Jahren häuften sich Initiativen und Referenden, die anderswo teils verständnisloses, teils belustigtes, teils verstörtes Kopfschütteln auslösten. Und selbst wenn ein Entscheid des eidgenössischen Stimmbürgers im eu ...