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Die Geschäfte laufen, die Hörer summen. Und das tun sie, obwohl Walter Rüegg Chef von Radio DRS ist, wie Kritiker lästern. Der Herr Direktor arbeite seit sechs Jahren, als stünde er unter Äther. Das klingt zwar auch nach Funk, ist aber anders gemeint. Wie genau?
In aller Freundlichkeit macht Chefredaktor Marco Färber auf die Ungenauigkeit aufmerksam. «PS: Wir sind immer Schweizer Radio DRS (auf jeden Fall in Zitaten)», hält er am Ende seines Mails fest. Die Anekdote reflektiert das Selbstverständnis der «JournalistInnen» der öffentlichrechtlichen Institution. Was sie aus ihren Studios bis in die hintersten Alpentäler strahlen, hat eine Instanz für richtig und wichtig befunden, die hierzulande seit Jahrzehnten zu den glaubwürdigsten Medien zählt: DRS, DAS Schweizer Radio, der Sender der Nation. Wenn Chefredaktor Färber nach zwanzig Jahren an der Spitze der Abteilung Information das journalistische Verständnis von DRS in einem Satz umsc ...
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