Vor beinahe zehn Jahren, am 1. Februar 2001, schrieb der damalige Umweltminister der Bundesrepublik einen Brief an die niedersächsischen Kreisverbände der Grünen, in dem er sie ermahnte, sich nicht an Castor-Blockaden zu beteiligen. Angesichts des Eindrucks in der Öffentlichkeit, «Grüne stünden erneut vor der Zerreissprobe», forderte der Minister die grüne Basis in Niedersachsen auf, sich an den «Beschluss des Parteirates» zu halten und Proteste zu unterlassen. Zwar wären Sitzblockaden eine «anerkannte Form friedlichen Protests», aber: «Aus der Verteidigung einer solchen Form zivilen Ungehorsams [. . .] kann nicht der Schluss gezogen werden, dass jede Sitzblockade von Grünen ...