Wir leben in einer skandalösen Welt. Eben erst platzte der Biasca-Skandal im Eishockey (Neue Luzerner Zeitung). Zudem flog der Dioxin-Skandal im Hirschacker auf (Basler Zeitung), dazu der Prügel-Skandal der Solothurner Polizei (Berner Zeitung), der Pflegeheim-Skandal vom Entlisberg (Tages-Anzeiger) und der Rekrutenschul-Skandal in Bière (Blick).
Es handelt sich bei allen um riesige Skandale. Dennoch haben wir normale Zeitungsleser ihren skandalösen Skandalismus gar nicht richtig mitbekommen. Er ging im Meer der Skandale unter. Allein seit Anfang dieses Jahres fiel das Wort «Skandal» in unserer Presse 1450-mal.
Wir sind damit auf dem Feld der Aufmerksamkeitsökonomie. Medien kämpfen ...