Im kulturellen Umland der dominanten Traumfabrik haben es Filme schon schwer, ein Publikum zu finden; kommen sie aber aus noch ferneren Regionen, etwa den sogenannten Schwellenländern, finden sie höchstens in kleinen, eingeschworenen Gesinnungs- und Betroffenheitszirkeln Interesse. Selbst publizistische Hymnen können das – im hartleibigen deutschsprachigen Kulturraum – kaum korrigieren. Ein typischer Fall ist der Iraner Asghar Farhadi, dessen Filme in Berlin ausgezeichnet wurden, aber im Kino kaum auf Interesse stiessen. Er ging nach Frankreich; dort sah über eine Million sein brillantes Opus «A Separation» (2011).
Nach Frankreich emigrierten auch der afghanische Schriftsteller und ...