Geschriebenes soll gelesen, mehr noch, es soll ohne Anstrengung gelesen werden. Um das zu erreichen, unterschätze man nicht die Bedeutung, die einer Schriftart, die der Typografie zukommt.
Um 1900 machte man sich über die Schrifttypen bei Druckerzeugnissen noch verhältnismässig wenig Gedanken. Das änderte sich 1931, als Stanley Morison und Victor Lardent für die britische Zeitung The Times eine eigene Schriftart entwickelten: die Times New Roman. Mit dieser neuen Schrift wollte man mehr Text auf einer Seite unterbringen, Tinte sparen, somit Druckkosten senken und eine hohe Lesbarkeit garantieren.
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