Politik und Logik stehen bereits in normalen Zeiten meist miteinander auf Kriegsfuss. Tritt gar eine Krise ein, dann wird die Paradoxie zum Staatsprinzip. Und weil die Landesregierung wild entschlossen ist, immerhin 701 Millionen Franken aus den Fenstern des Bundeshauses zu werfen, ist es mit Lachen und Kopfschütteln diesmal nicht getan. Das Programm, das Wirtschaftsministerin Doris Leuthard (CVP) unter dem Titel «zweite Stufe der konjunkturellen Stabilisierungsmassnahmen» vorlegt, muss gestoppt werden.
Da doziert Aymo Brunetti, Chefökonom des Bundes und Wirtschaftsprofessor, vor der Presse im Einklang mit der wissenschaftlichen Lehre, ein Programm zur Stützung der Konjunktur müsse dre ...