Nr. 34 – «Was an Gymnasien verschlafen wird»; Ludwig Hasler über die Krise der Schweizer Maturitätsschulen
Ludwig Hasler beschreibt mit verblüffender, ja geradezu atemberaubender Treffsicherheit eine Entwicklung, wie ich sie als Mathematiklehrer im Verlauf von über 40 Jahren verfolgen konnte. Das Gymnasium der fünfziger und sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts hatte zum erklärten Ziel, den Dingen auf den Grund zu gehen. Durch die Entwicklung zur «Höheren Töchterschule» ist ein Vakuum entstanden: Mag das Gymnasium eine noch so gute Schule sein, so ist es immer weniger der Ort, wo begabte, an Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik interessierte Schüler hoffen k� ...