Professor Andreas Pfitzmann von der Technischen Universität Dresden schwant Böses: Wenn Fingerabdruck und Gesichtsprofil des Bürgers elektronisch erfasst und via Minichip in den Reisepass eingebaut werden, «haben fremde Geheimdienste und auch Kriminelle nach kurzer Zeit eine grosse Sammlung von deutschen Fingerabdrücken». Dunkle Mächte, warnt Pfitzmann, könnten mit den Fingerprints «falsche Spuren an Tatorten hinterlassen, sei es, um die Polizei in die Irre zu führen oder aber Personen in Notlage zu bringen». So könnten Geheimdienste unbescholtene Bürger zur Kooperation zwingen, nach dem Muster: «Wenn Sie mit uns zusammenarbeiten, sind Sie alle Probleme los.»
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