Nach der Kritik der Weltwoche an den noblen Berner Politikern und Professoren, die den Wifag-Verwaltungsrat gespielt und den Niedergang der Traditionsfirma mitgestaltet haben, reagieren die Herren brillant billig. In einer von der Lokalpresse redaktionell unisono aufbereiteten und publizierten Replik schieben sie die Schuld auf eine Frau, die seit über zwei Jahren tot ist: auf die frühere Besitzerin der jahrzehntelang führenden Druckmaschinenfabrik, Dr. Ursula Wirz. Nicht die aktuelle Firmenleitung, so die Durchsage, sei für das Desaster verantwortlich, das zum Abbau von vorläufig 60 Prozent aller Stellen (390 Arbeitsplätze) geführt habe. Die Wifag habe seit zehn Jahren Verluste gemac ...