Deutschland rückt einen kleinen Schritt weiter in Richtung Staatswirtschaft. Ende vergangene Woche hatte der in Freiburg i. Br. tätige Ökonom Lars Feld seinen letzten Arbeitstag als Mitglied – und jüngst Vorsitzender – des deutschen Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR). Höchstwahrscheinlich wird erst nach den Bundestagswahlen im Herbst entschieden, wer an seiner Stelle in dieses prestigeträchtige Gremium der fünf «Wirtschaftsweisen» gelangen wird. Aber dass ein Typ wie der liberal orientierte Wirtschaftswissenschaftler und Ordnungsökonom Feld jetzt abtritt, gilt bereits als poli ...