Bern
Die Begeisterung war greifbar. «Selenskyj kündigt Friedensgespräche in der Schweiz an» titelten die Medien nach einer Ankündigung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj aus dem fernen Buenos Aires. Der Kriegspremier hatte die Amtseinführung von Argentiniens Staatschef Javier Milei besucht und en passant angekündigt, dass in der Schweiz «Friedensgespräche» stattfinden würden.
Aussenminister Ignazio Cassis nahm den Ball nur zu gerne auf. Sichtlich stolz sprach der FDP-Bundesrat «von einem guten Moment für die Schweizer Diplomatie». Das Treffen am 14. Januar am Rande des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos könne dazu beitragen, einer möglichen ...