Péter Balázs, UngarnMusterschüler
Von den zehn beitretenden Ländern werden einige um die Rolle des Mustereuropäers ringen, Ungarn zum Beispiel. Das Land mit der Sprache, die ausser den Ungarn niemand spricht, und das mit 95 Leuten in Brüssel die grösste Vertretung der Neuen unterhält. Sein Land sei für den Alleingang zu klein, so Péter Balázs, Ungarns Mitglied der EU-Kommission. Trotz – oder wegen? – der Abseitigkeit des Ungarischen schlägt Balázs vor, künftig an den Übersetzungskosten zu sparen: Die Sprachenvielfalt gehöre sicher zum Reichtum Europas, gleichwohl sollte man sich, um die Arbeit der EU-Gremien effizienter zu machen, auf Verkehrssprachen einigen. Der unterse ...