Als sich die Turnierchefs der Fussball-EM vergangenen Donnerstag in Wien zu ihrem monatlichen Meeting begrüssten, schien ihre Welt noch in bester Ordnung. Das Zusammenspiel klappte, die Arbeit machte Fortschritte: Schon konnten die letzten Differenzen zur Gründung der Firma Euro 2008 S.A. und des Leistungsvertrags zwischen Österreich/Schweiz und dem europäischen Fussballverband Uefa bereinigt werden. Damit liege man im Zeitplan sogar vor Portugal, der hoch gelobten Veranstalterin der letzten Europameisterschaften, behaupteten die Verantwortlichen. Nur drei Tage später war es vorbei mit der produktiven Ruhe. Die Sonntagszeitung zitierte Passagen aus einem Brief Sepp Blatters an Bundespr� ...