Über wirtschaftliche Fakten und Zusammenhänge wissen die Schweizer schlecht Bescheid. Man wähnt sich als das reichste Land der Welt und fühlt sich entsprechend auserwählt und unangreifbar. Dass es mit dem Wachstum seit einiger Zeit hapert, spürt man, aber dies nährt nicht den Reformwillen, sondern die Angst. Und die führt zu reflexartigen Aktionen, Besitzstände zu wahren, Umverteilungen zu intensivieren und Herausforderungen des Auslandes abzublocken.
So wird etwa die Swisscom vom «sterbenden Schwan» zur «goldenen Gans» uminterpretiert oder das Freihandelsabkommen mit den USA unserer angeblich so heimelig-grünen Landwirtschaft geopfert. Die Zukunft des Landes wird in kühnen V ...