Schuss ins Glück
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Die Weltwoche

Schuss ins Glück

Bei den Leuten

Schuss ins Glück

Drei Tage lang herrschte am Knabenschiessen im Zürcher Albisgüetli Feststimmung.

Der Höhepunkt folgte ganz am Schluss: Cla Meier wurde neuer Schützenkönig. Der sechzehnjährige Sanitärinstallateur-Lehrling aus Richterswil schoss sich beim Ausstich ins Glück. Er setzte sich in Anwesenheit von sechzehn bisherigen Königinnen und Königen gegen zwei Jungen und ein Mädchen durch – gut 850.000 Fans und 3364 Aktive waren dabei. Seine erste Reaktion: «Ich kann es noch gar nicht richtig glauben. Ich war sehr aufgeregt, habe immer tief ein- und ausgeatmet.» Max Hickel, Chef des beliebten Schiesswettkampfes: «Das war spannend! Cla hat sich den Titel mit seiner gelassenen Art verdient geholt.»

Wetterglück: Flaggen und Rund-um-die-Welt-Attraktion.

Unter den ersten Gratulanten war der parteilose Regierungsrat Mario Fehr: «Wir sind alle megastolz auf Cla. Er hat Nerven aus Stahl bewiesen.» Der neue König erhält unter anderem ein Preisgeld von 5000 Franken, einen Armeehelikopter-Flug und eine Einladung ans Morgartenschiessen.

Hoch zu und her ging es am ältesten Zürcher Volksfest auch an der Chilbi. Mit 346 Schaustellern, die ihre kleinen und grossen Bahnen und Stände auf dem grössten Chilbiplatz der Schweiz präsentierten. Marktfahrerinnen und Marktfahrer boten ein breites Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt.

Spektakulär waren die zwei Riesenräder über der Festwiese, die den wohl schönsten Blick über Zürich boten. Noch höher ging’s im legendären Kettenkarussell: über achtzig Meter hoch! «Ein fliegender Tanz im Kreis. Was für ein Gänsehautmoment!», sagten Naria und Jil strahlend.

Das Knabenschiessen hat Wurzeln bis ins 17. Jahrhundert zurück. Veranstalterin ist seit 1899 die Schützengesellschaft der Stadt Zürich, zusammen mit über 300 Ehrenamtlichen.

«Es ist jedes Jahr ein einzigartiges Ereignis», attestierte GLP-Kantonsrätin Sandra Bienek. FDP-Stadtrat Michael Baumer: «Was für eine Stimmung! Es ist wie ein riesiges Familienfest.» Korpskommandant Hans-Peter Walser, stellvertretender Armeechef: «Genial! Ich sehe nur fröhliche Gesichter.» ETH-Professor Thomas Zurbuchen: «Hierhin komme ich immer wieder sehr gerne.»

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