Urs Weibel, Sekretär des Schweizer Schiesssportverbandes, schnaubt mit kaum verhaltenem Ärger ins Telefon. Die Schützen, sagt er, hätten ihm die Bude eingerannt, als die Meldung am vergangenen Donnerstag die Runde machte. Die Schaffhauser Nachrichten berichteten von den Plänen des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), mit einer alten Tradition brechen zu wollen. Armeeangehörigen, die aus dem Dienst entlassen werden, soll künftig kein Sturmgewehr 90, möglicherweise sogar überhaupt keine Dienstwaffe mehr nach Hause mitgegeben werden.
Auch eine zweite Ankündigung sorgte für Ärger: Ab sofort müssen die Kantonspolizeien jeden entlassenen Soldaten, der s ...