Finanzkrisen kommen und gehen, haben aber ganz verschiedene Ursachen und Folgen. Der klassische Fall sind die Staatsfinanzkrisen als Konsequenz einer übermässigen Verschuldung der öffentlichen Hand. In den alten Zeiten der Hartwährung waren einfach plötzlich die Gold- und Silberkoffer leer, was einen Staatsbankrott heraufbeschwor, der durch Inflation und Entwertung der Währung besiegelt wurde. Staatsfinanz- und Währungskrisen sind somit häufig «Zwillingsschwestern».
Währungskrisen können aber auch ohne übermässige Staatsschulden entstehen, beispielsweise im Falle von strukturellen Handelsdefiziten sowie Devisen- und Kapitalkontrollen bei fixen Wechselkursen. Alle drei Krisen f ...